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 (ktr) Zum Auftakt der neuen Spielzeit in der Federfußball-Bundesliga gaben sich die beiden großen Favoriten beim Rundenspieltag in Bochum keine Blöße. Sowohl der FFC Hagen als auch der TV Lipperode blieben als einzige Teams ungeschlagen. Im ersten Spiel des Jahres traf Titelverteidiger FFC auf den Lokalrivalen und DM-Zweiten Flying Feet Haspe. Dabei zeigten David Zentarra, Michael Kowallik, Christopher Zentarra und Stefan Blank dem jungen Team aus Haspe um Torben Nass, Marcel Scheffel und Maximilian Duchene beim 21:12, 21:11 nach nervösem Beginn klar die Grenzen auf. Profitierten aber sicherlich auch davon, dass die Hasper auf den am Knie operierten Philipp Kühne verzichten mussten. Und auch beim klaren 21:12, 21:11 gegen CP Gifhorn und beim abschließenden 21:6, 21:5 über den Cronenberger BC unterstrichen David Zentarra & Co eindrucksvoll ihre Ansprüche auf den möglichen 15. DM-Titel. Kaum minder gut startete der TV Lipperode mit Philipp Münzner, Neuzugang Sven Walter sowie den Aushilfskräften Tobias Tochtrop und Eva Graefenstein in die Spielzeit. Nach dem 21:12, 21:15 zum Auftakt gegen Liganeuling TV Lipperode 2 folgte ein lockerer 21:15, 21:15 Erfolg über Flying Feet Haspe sowie ein 21:13, 21:9 über Aufsteiger BV Darmstadt. In die Verfolgerrolle schlüpfen der FFC Hagen 2 mit Marius Stupp, Thomas Kuroczkin und Oliver Loewen sowie CP Gifhorn mit Eren A.-Oglou, Maria Zachou und Traki Kaufmann, die beide je eine Niederlage einstecken mussten, während Flying Feet Haspe mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ein ausgeglichenes Punktekonto aufweist. Je einen Sieg konnten der Cronenberger BC um Ingo Steinert, Noah Wilke, Silke Weustermann und Christian Weustermann sowie Aufsteiger TV Lipperode mit Tobias Tochtrop, Danilo Hatzfeld und Lukas Leonhard für sich verbuchen. Noch ohne Punktgewinn blieben derweil Liganeuling BV Darmstadt um Stefan Otto, Stefan Hölzle und Markus Königstein sowie der FFC Hagen 3 mit Routinier Uwe Walter, Yvo Rüsseler und Sarah Walter.
Zum Bild: Wartet auf den ersten Sieg in der Bundesliga: Aufsteiger BV Darmstadt. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
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 (ktr) Chin Woo Bochum hat zum Start in die neue Spielzeit der 2. Bundesliga seine Favoritenrolle eindrucksvoll untermauert. In sechs Spielen blieb das Team um Michael Streit, Peter Müller, Rafael Marcak, Bartosch Marscholik und Kamil Kiernozek ungeschlagen und setzte sich souverän an die Tabellenspitze. Mit dem FFC Hagen 4 um Olaf Völzmann, Alexander Prochaska und Laura Wildner, der Dortmunder TG um Axel Krüger, Mark Neblik, Daniel Krahe, Benjamin Euen und Stefan Schmale sowie dem Überraschungsteam des Spieltages, dem FFC Hagen 5, um Bernd Stammnitz, Karsten-Thilo Raab und dem erst elf Jahre alten Talent Arne Twer folgen gleich drei punktgleiche Teams, die je fünf Siege und eine Niederlage auf ihrem Konto verbuchen konnten. Auch Flying Feet Haspe 2 um Daniel Pflug, Max Bornemann, Nils Berndt und Lukas Lindemann liegt mit vier Siegen und vier Punkten Rückstand auf Bochum durchaus im Aufstiegsrennen. Alle übrigen Teams dürften mit dem Kampf um die beiden Tickets für das nationale Oberhaus nichts zu tun haben. Zum Bild: Halten Kontakt zur Spitze: Die Spieler von Flying Feet Haspe 2. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
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 (ktr) Die erste sportliche Entscheidung der jungen Federfußball-Saison fiel in Bochum. Dabei stand beim ersten DFFB-Doppelranglistenwettbewerb 2012 erstmals seit zwei Jahren nicht David Zentarra vom FFC Hagen ganz oben auf dem Treppchen. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Christopher musste er sich diesmal mit dem zweiten Rang bescheiden. Grund zu jubeln hatten derweil ihre Vereinskollegen Oliver Loewen und Michael Kowallik, die sich nach einem hart umkämpften 18:21, 21:16, 21:16 Endspielerfolg über Zentarra-Brüder in die Siegerliste eintrugen und an die Spitze der deutschen Rangliste setzten. Bronze ging an die WM-Teilnehmer Philipp Münzner und Eva Graefenstein. Im kleinen Finale setzte sich das Duo vom TV Lipperode mit 21:18, 21:17 knapp gegen ihre Vereinskameraden Sven Walter und Kai Lummer durch. Platz 5 ging an Torben Nass und Marcel Scheffel vor Daniel Nass und Maximilian Duchene (alle Flying Feet Haspe). Siebter wurden Michael Streit und Kamil Kieernicek von Gastgeber Chin Woo Bochum gefolgt von Laura Wildner und Alexander Prochaska vom FFC Hagen als Achte sowie Leonhard Lukas und Danilo Hatzfeld vom TV Lipperode als Neunte. Unter die Top 10 schafften es als Zehnte auch Florian Krick und Norman Krause vom FFC Hagen. Zum Bild: Trug sich zusammen mit Michael Kowallik in die Siegerliste ein: Oliver Loewen vom FFC Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
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(ktr) Mit zwei Wettbewerben in Bochum starten die Federfußballer am kommenden Wochenende in die neue Saison. Zunächst steht am Samstag, 14. Januar ab 10 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums am Ostring ein DFFB-Doppelranglistenturnier auf dem Programm. Tags darauf erfolgt dann an gleicher Stelle um 10 Uhr der Start in die neue Spielzeit der Bundesliga und 2. Bundesliga. Im nationalen Oberhaus geht Titelverteidiger FFC Hagen einmal mehr als großer Favorit ins Rennen, obwohl die Mannschaft eine massive Schwächung hinnehmen musste: Nationalspieler Sven Walter schloss sich dem Ligakonkurrenten TV Lipperode an. Dafür verstärkt nun mit Stefan Blank vom VfL Eintracht Hagen ein weiterer erfahrener Nationalspieler das Team um David Zentarra, Michael Kowallik und Christopher Zentarra. Zu den größten Widersachern im Kampf um die deutsche Meisterschaft dürften der TV Lipperode mit Philipp Münzner, Philipp Graefenstein, Jonas Holt und Neuzugang Sven Walter sowie Flying Feet Haspe mit Marcel Scheffel, Max Duchene, Torben Nass und Philip Kühne zählen. Und auch der FFC Hagen 2 mit Thomas Kuroczkin, Marius Stupp, Oliver Loewen und dem vom VfL Eintracht Hagen zurückgekehrten Marvin Litwak dürfte das Potential besitzen, ganz oben mitzuspielen. Verstärken konnte sich auch Aufsteiger BC Darmstadt mit Duy Linh Nguyen vom Cronenberger BC. Komplettiert wird das Team durch Stefan Otto, Stefan Hölzle, Fei Zhou und Markus Königstein. Derweil will der zweite Neuling, der TV Lipperode II, in der Besetzung Tobias Tochtrop, Danilo Hatzfeld, Lukas Leonhard und Luis Küthe den Klassenerhalt schaffen. Eher nach unten orientieren muss sich in der Saison wohl der FFC Hagen 3 um Sarah Walter, Uwe Walter, Katharina Schütz und Yvo Rüsseler, während sich CP Gifhorn mit Eren A.-Oglou, Tarik Kaufmann, Maria Zachou und Noran Kaufmann ebenso wie der Cronenberger BC mit Noah Wilke, Christian Weustermann, Silke Weustermann und Ingo Steinert im gesicherten Mittelfeld wiederfinden dürften. In der 2. Bundesliga lastet die Favoritenbürde eindeutig auf Chin Woo Bochum. Zumal sich das ohnehin starke Team um EM-Teilnehmer Michael Streit, Rafael Marcak, Bartosch Marscholik und Kamil Kiernozek auch noch die Dienste von Ex-Nationalspieler Peter Müller vom VfL Eintracht Hagen sichern konnten. Um die Kronprinzenrolle streiten vermutlich die Dortmunder TG mit Axel Krüger, Mark Neblik, Daniel Krahe, Benjamin Euen und Stefan Schmale sowie der FFC Hagen 4 mit Olaf Völzmann, Alexander Prochaska, Laura Wildner und Michael Vollmer und der FFC Hagen 5 mit Bernd Stammnitz, Norman Krause, Florian Krick und Betül Günay. Zum Bild: Wechselt nach Bochum: Peter Müller vom VfL Eintracht Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Raab) |
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(ktr) Das Jahr 2011 stand für den Deutschen Federfußballbund ganz im Zeichen einer personellen Neuordnung. Nach dem Rücktritt des bisherigen DFFB-Vorstandes wurde am 29. Mai in Lippstadt im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Dieser setzt sich aus Präsident Ralf Holt (TV Lipperode), Vizepräsident Olaf Völzmann (FFC Hagen), Geschäftsführer Axel Krüger (Dortmunder TG), Kassenwart Michael-Frank Nölle (VfL Eintracht Hagen), Pressewart Karsten-Thilo Raab (FFC Hagen), Sportwart Tobias Tochtrop (TV Lipperode), Jugendwart David Zentarra (FFC Hagen), Schiesdrichterwart Philipp Münzner (TV Lipperode), Schriftführer Marius Stupp (FFC Hagewn) Beisitzer Michael Meissner (SV Haspe 70) und Maria Zachou (CP Gifhorn) zusammen. Neu konstituiert wurde auch der Sportausschuss des DFFB, dem nun Philipp Münzner (TV Lipperode), Michael Meissner (Flying Feet Haspe) und David Zentarra (FFC Hagen) angehören. Stellvertretendes Mitglied ist Maria Zachou (CP Gifhorn). Als weitere wichtige Personalentscheidungen konnte mit Olaf Völzmann (FFC Hagen) ein neuer Bundestrainer der Damen gefunden werden, dem Marius Stupp (FFC Hagen) als Co-Trainer zur Seite steht. Und nach längerer Bedenkzeit gelang es, Duy Linh Nguyễn (Cronenberger BC) davon zu überzeugen, wieder das Amt des Herren-Bundestrainers zu übernehmen. In einem Jahr ohne Welt- und Europameisterschaften konnte der DFFB dennoch nicht ohne Stolz auf einige internationale Paukenschläge blicken. So sicherte sich die deutsche Mannschaft mit Tobias Tochtrop (TV Lipperode), Marius Stupp, Sven Walter und David Zentarra (alle FFC Hagen) durch einen 3:2 Finalerfolg über Ungarn erstmals den Titel bei den French Open in Cantelu. Bei den Austrian Open erkämpften Sven Walter und David Zentarra vom FFC Hagen Platz 3 im Doppel. Außerdem wurde David Zentarra zusammen mit Frida Varga (Ungarn) Dritter im Mixed-Doppel und Sieger im Mixed-Doppel der Altersklasse U20. Und bei den 16. Hungarian Open in Újszász konnte Sarah Walter vom FFC Hagen im Einzel wie schon im Vorjahr den Titelgewinn feiern, während David Zentarra vom FFC Hagen als bester Deutscher den unglücklichen vierten Platz belegte. Bei den 14. German Open, die Flying Feet Haspe vom 1. bis 3. Oktober in der Hasper Rundturnhalle ausrichtet, siegte ebenfalls Sarah Walter vom FFC Hagen im Einzel unter 27 Starterinnen aus sieben Nationen vor der Ungarin Henriett Vago und der Drittplazierten Eva Graefenstein vom TV Lipperode. Zudem belegten Sarah Walter, Katharina Schütz und Laura Wildner Platz 3 im Damenwettbewerb, ebenso wie Sven Walter, Christopher Zentarra und David Zentarra zusammen mit Stefan Blank vom VfL Eintracht Hagen bei den Herren. Auf nationaler Ebene untermauerte der FFC Hagen seine Vormachtsstellung, stellte nicht nur den deutschen Mannschaftsmeister, sondern mit David Zentarra und Sarah Walter die deutschen Einzelmeister sowie mit David Zentarra und Sven Walter den deutschen Doppelmeister. Abgerundet wurde die Bilanz durch Titelgewinne im Jugendbereich durch Christopher Zentarra (A-Jugend), Arne Twer (C-Jugend) und Franziska Schütz (A-Jugend). Lokalrivale Flying Feet Haspe stellte mit Franziska Oberlies (B-Jugend) und Torben Nass (B-Jugend) ebenfalls zwei Titelträger. Der einzige DM-Titel der 2011 nicht in Hagen blieb ging an Rudolf Tomkewicz vom OSC Rheinhausen im Einzel der Altersklasse Ü35. Auf Vereinsebene gab es zudem noch eine wichtige Änderung: Die Federfußball-Abteilung des SV Haspe 70 wurde zum 30. Juni 2011 aufgelöst. Die Spielberechtigungen für die Bundesliga, 2. Bundesliga und Oberliga gingen gemäß DFFB-Beschluss zum 1. Juli 2011 an den neu gegründeten Verein Flying Feet Haspe über. |
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(ktr) Große Worte sind nicht sein Ding. Dafür lässt er Taten sprechen. Und dies mit einer nahezu beispiellosen Konstanz. Fast anderthalb Jahrzehnte lang war er einer der Gesichter des FFC Hagen und einer der erfolgreichsten deutschen sowie europäischen Federfußballer überhaupt. Die Rede ist von Sven Walter, der allein zwölf Jahre für den FFC Hagen in der Bundesliga auf dem Parkett stand, und nun zum Spieljahr 2012 zum Bundesligakonkurrenten TV Lipperode wechselt. Der 27-jährige Ausnahmespieler, der bis dato bei sechs Welt- und drei Europameisterschaften die deutschen Farben vertrat, lebt und arbeitet bereits seit Jahren in Lippstadt. In einer reinen Amateursportart, in der zumindest in Deutschland keinerlei Gelder fließen, sind die regelmäßigen Fahrten aus Ostwestfalen zum Training nach Hagen nicht nur aus finanziellen Erwägungen, sondern auch schlicht vom Zeitaufwand für den beruflich stark eingespannten Sven Walter kaum noch leistbar. Daher schloss sich der stets zurückhaltende Nationalspieler nun dem diesjährigen Bundesligadritten TV Lipperode an, bei dem er schon seit Jahren auch mittrainiert. Damit dürften die ohnehin starken Ostwestfalen nun zu einem ganz heißen Titelanwärter werden. Sein Stammverein verabschiedete Sven Walter derweil mit einer Party im Kreise seiner langjährigen Mannschafts- und Vereinskollegen. Bei dieser Gelegenheit wurde natürlich auch noch einmal ein Blick auf seine famose Erfolgsbilanz geworfen. Im Einzel wurde Sven Walter 2002 und 2005 jeweils Deutscher Meister, viermal deutscher Vizemeister und 2003, 2010 sowie 2011 jeweils DM-Dritter. Im Doppel war seine Bilanz bis dato noch beeindruckender: Seit 2003 gewann er achtmal die nationale Krone, blieb zwischen 2003 und 2007 ungeschlagen und holte zuletzt abermals dreimal in Folge den DM-Titel. Lediglich 2007 wurde die Bilanz getrübt, als er zusammen mit Michael Kowallik „nur“ DM-Dritter wurde. Ungeachtet dessen dominierte Sven Walter, der von 2003 bis 2009 als Schriftführer dem Vorstand des FFC Hagen angehörte, mit der Mannschaft des FFC Hagen die Bundesliga, holte seit 2001 insgesamt zehn deutsche Meisterschaften. Lediglich 2003 reichte es „nur“ zum deutschen Vizemeister. Auch international konnte Sven Walter so manches Ausrufezeichen setzen. Sein größter Erfolg war dabei zweifelsohne der Gewinn der Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften im Jahr 2000 in Ungarn. Bei Europameisterschaften holte er zudem bislang vier Silbermedaillen im Doppel und mit der Mannschaft und durfte sich daneben über vier 2. Plätze beim Europacup mit der Nationalmannschaft freuen. Hinzu kommen der Sieg bei den German Open 2002 mit dem FFC Hagen sowie der 1. Platz bei den French Open 2011 mit der deutschen Auswahl. Zum Bild: Verstärkt im neuen Spieljahr den TV Lipperode: Sven Walter. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
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 (ktr) Die ersten internationalen Turniere für das Jahr 2012 sind fest terminiert. In der Slowakei steigt im kommenden Jahr vom 13. bis 16. August die nunmehr 5. Europameisterschaft. Austragungsort ist die Kleinstadt Királyhelmec (Královsky Chlmec) im äußersten Südosten des Landes rund 15 Kilometer von der ungarischen Grenze. Im Anschluss an die EM finden im ungarischen Újszász die nunmehr 17. Hungarian Open statt. Diese erstrecken sich vom 18. bis 20. August 2012. |
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(ktr) Der alte Bundestrainer der Herren ist auch der neue Bundestrainer. Nachdem Duy Linh Nguyễn nach der Weltmeisterschaft 2010 in China von seinem Amt zurückgetreten ist, stellt sich der langjährige Bundesligaspieler des Cronenberger BC nun doch wieder in den Dienst der Nationalmannschaft. Eine Entscheidung, die im Kreise der Nationalspieler auf ausnahmslos große Zustimmung traf und die nicht zuletzt aufgrund der Initiative der DFFB-Vorstandsmitglieder Philipp Münzner (TV Lipperode) und David Zentarra (FFC Hagen) zustande kam. Den beiden Nationalspieler war es gelungen, Duy Linh Nguyễn, der in der kommenden Spielzeit vermutlich für Bundesligaaufsteiger BC Darmstadt auf dem Parkett stehen wird, zum Weitermachen zu bewegen. Der Vietnamese hatte die Nationalmannschaft bereits bei den zurückliegenden beiden Weltmeisterschaften sowie bei der Europameisterschaft betreut.
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(ktr) Mit dem Ungarn János Féher vollendet einer der wichtigsten Antriebsfedern des Federfußballs in Europa am Samstag, 3. Dezember 2011, das 60. Lebensjahr. Seit rund zwei Jahrzehnten leitet der sympathische und ruhige Funktionär aus Újszász die Geschicke des ungarischen Verbandes. Außerdem war er 1999 einer der Gründungsväter des Federfußballweltverbandes ISF und wenige Jahre später des europäischen Federfußballverbandes SFE. Sowohl im Weltverband als auch in der europäischen Dachorganisation fungiert er seit den ersten Stunden als Vizepräsident. Daneben machte sich János Féher als Organisator zahlreicher internationaler Großveranstaltungen einen Namen in Federfußballkreisen. So wurden unter seiner Federführung die Weltmeisterschaft im Jahre 2000 in Újszász sowie 2007 in Szolnok durchgeführt. Auch die Europameisterschaft holte er bereits in seine Heimat. Daneben ist János Féher, der seit vielen Jahren enge Verbindungen zum Deutschen Federfußballbund unterhält, Organisator zahlreicher Europacup-Wettbewerbe sowie der Hungarian Open, die mittlerweile der größte und bedeutendste europäische Vereinswettbewerb sind. (Foto: Karasten-Thilo Raab)
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(ktr) Nur einmal musste sich David Zentarra vom FFC Hagen auf dem Weg zum dritten deutschen Einzelmeistertitel in Folge etwas strecken. Gleichwohl dokumentierte der WM-Dritte und amtierende Vizeeuropameister bei den deutschen Einzelmeisterschaften in der Sporthalle Mittelstadt in Hagen einmal mehr eindrucksvoll seine Sonderstellung und bleibt weiterhin seit 2009 auf nationaler Ebene ungeschlagen. Im Anschluss an die Vorrunde leistete Ex-Nationalspieler Rudolf Tomkewicz vom OSC Rheinhausen, seines Zeichens amtierender deutscher Einzelmeister in der Altersklasse Ü35, im Viertelfinale heftigen Widerstand und konnte bei der 12:21, 21:18, 9:21 Niederlage sogar einen Satzgewinn für sich verbuchen. Umso konzentrierten agierte David Zentarra dann im Halbfinale gegen seinen Doppelpartner Sven Walter, mit dem er erst in der Vorwoche die nationale Doppelkrone erobert hatte. Mit 21:14, 21:12 behielt der 20-jährige die Oberhand, um dann im anschließenden Endspiel ebenso klar mit 21:17, 21:11 über Nationalspieler Philipp Münzner vom TV Lipperode zu triumphieren. Platz 3 ging an Sven Walter, der im kleinen Finale im vereinsinternen Duell gegen seinen Mannschaftskollegen Michael Kowallik kampflos siegte, nachdem Letzter verletzungsbedingt passen musste. Auf Rang 5 schob sich Rudolf Tomkewicz vor Alexander Prochaska vom FFC Hagen als Sechster. Rang 7 bekleidete Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe vor Michael Streit von Chin Woo Bochum als Achter. Platz 9 ging an Daniel Nass von Flying Feet Haspe und auch Tobias Tochtrop vom TV Lipperode schaffte als Zehnter den Sprung in die Topgruppe. Zum Bild: Die drei besten deutschen Einzelspieler 2011: (v.l.) Philipp Münzner, David Zentarra und Sven Walter. (Foto: Uwe Walter) |
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